Pflegebegutachtung_Erfahrungen unserer Absolventen

Erfahrungen unserer Absolventen


Pflegeexperten verfügen über das Know-how zur unabhängigen und fachlichen Beurteilung von Pflegeprozessen. Unsere Absolventen berichten von dem vielfältigen Alltag in der Pflegebegutachtung und zeigen das weite Arbeitsfeld auf.

 


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Pflegebegutachtung

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„Die damalige Bundesversicherungsanstalt für Angestellte finanzierte mir den Lehrgang zum Pflegesachverständigen wegen meiner Schwerbehinderung als eine Reha-Maßnahme. Die Qualifizierung war zeitlich sehr fordernd, da sie berufsbegleitend stattfand.

Mein erstes Gutachten brachte der Versicherten damals den erhofften Erfolg, die Anerkennung der Pflegestufe 2. Inzwischen habe ich viele Gutachten geschrieben und begleite Patienten und deren Angehörige bei Widerspruchsverfahren und der erneuten Begutachtung durch den MDK bzw. MEDICPROOF. Dass ich vorher als Stationsleitung in der Chirurgie gearbeitet habe, ist für mich als Pflegesachverständige ein großer Vorteil. Es hilft mir, z. B. im Krankenhaus oder mit Ärzten Kontakt aufzunehmen oder bei Begutachtungen meine Position vertreten zu können.“

(Edith Piekatz-Fügenschuh, freiberufliche Pflegesachverständige)


Schulung für bessere Pflegequalität

"Nach Tätigkeiten als Pflegedienstleiterin und Qualitätsbeauftragte bin ich inzwischen als freiberufliche Pflegesachverständige tätig. Das wäre ohne meine Weiterbildung bei TÜV Rheinland nie möglich gewesen.

Sehr hilfreich waren in der Weiterbildung auch die rechtlichen Aspekte, z.B. zum zivilen Haftungsrecht. Das merke ich, wenn ich von Anwälten kontaktiert werde. Inzwischen habe ich ein Konzept zur Existenzgründung erstellt, Kontakt zu Gerichten und Heimen aufgenommen sowie Werbung bei Privatkunden gemacht, für die ich erfolgreich Gutachten erstellen konnte.

Daneben habe ich ein eigenes Schulungsprogramm entwickelt, das ich Heimen anbiete zur Verbesserung von deren Pflegequalität.“

(Ute Art, freiberufliche Pflegesachverständige)


Selbstbewusster im Berufsalltag

"Seit 10 Jahren arbeite ich als Krankenschwester in der Psychiatrie. Nach meiner Weiterbildung kann ich die Pflegedokumentation schneller und effektiver erstellen sowie gegenüber MDK und Vorgesetzten fundierter begründen.

Das hat mich insgesamt kreativer und handlungsfähiger gemacht. Ich kann heute berufliche Herausforderungen leichter meistern: Ich halte Vorträge, gebe mein Wissen an Kollegen weiter, schreibe Widersprüche und kommuniziere mit dem MDK selbstbewusster.

Geholfen hat mir dabei, dass wir in der Lerngruppe viele Themen offen diskutiert und das freie Sprechen geübt haben. Darüber hinaus haben uns die Dozenten viele praktische Tipps mit auf den Weg gegeben, die wir bei unserer alltäglichen Arbeit gut anwenden können.“

(Taze Boyraz, Krankenschwester in der Psychiatrie)


Auf Augenhöhe mit dem MDK

„Wir haben zunächst 3 Mitarbeiterinnen in offene Lehrgänge der TÜV Rheinland Akademie gesandt, um sie zu Pflegesachverständigen weiterbilden zu lassen. Die Erfahrungen damit waren so positiv, dass sich der Träger systematisch mit der Problematik der Pflegeeinstufungen befasst hat und das strategische Ziel verfolgte, in jeder der 24 Einrichtungen 1 bis 2 Personen mit entsprechendem Know-how vorzuhalten.

Das trägereigene Fortbildungszentrum (DAFZ) wurde mit der Umsetzung beauftragt. Dazu bot sich die Kooperation mit der Niederlassung Gera der TÜV Rheinland Akademie an, die bereit war, eine Inhouse-Maßnahme zu starten. Die Module mit den Fachleuten der TÜV Rheinland Akademie wurden sehr professionell, intensiv und in kurzer Zeit durchgeführt.

Der nachhaltige Erfolg liegt auf der Hand: Die ausgebildeten Pflegesachverständigen bewirken häufig bessere Einstufungen, behaupten sich in der Verhandlung mit dem MDK besser und können auf Augenhöhe mit den MDK-Gutachtern verhandeln.“

(Arnim Borowski, Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen e.V., Hofgeismar)