Procurement Manager für KI: KI-Lösungen rechtssicher beschaffen und Vendoren steuern.
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Praxis-Seminar für Vendormanagement und Procurement für KI: KI-Lösungen beschaffen, EU AI Act und EU Blue Guide anwenden.
Als Procurement Manager für KI lernen Sie, wie Sie KI-Lösungen beschaffen: Anbieter strukturiert bewerten, rechtssicher auswählen und dauerhaft steuern. Das zweitägige Seminar verbindet technische Bewertung, Vertragsgestaltung, EU AI Act, EU Blue Guide, DSGVO, Third-Party-Risiken und Vendor Governance mit konkreten Praxis-Deliverables.
Nutzen
Nach dem Seminar können Sie:
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als Procurement Manager für KI die KI-Anbieterlandschaft nach technischen, sicherheitsrelevanten und regulatorischen Kriterien vergleichen;
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Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Modelle hinsichtlich Datensouveränität, Skalierbarkeit und Risiko bewerten;
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SLA-Strukturen, Haftungsklauseln und Regressregelungen bei KI-Systemen analysieren und verhandlungssicher einordnen;
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Anforderungen des EU AI Act an Provider und Deployer in Beschaffungsprozesse übersetzen;
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die Wirtschaftsakteursrollen des EU Blue Guide auf KI-Lieferketten anwenden und ableiten, wann Ihr Unternehmen durch Beschaffung, Anpassung oder Fine-Tuning selbst zum Provider werden kann;
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DSGVO-konforme Datenverarbeitungs- und Transferszenarien bewerten und vertraglich absichern;
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Third-Party-Risiken in Due-Diligence-Verfahren überführen;
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als Vendor Manager für KI ein Vendor-Monitoring- und Governance-System entwickeln, das Transparenz, Kontrollierbarkeit und Exit-Fähigkeit unterstützt.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Teilnahmebescheinigung der TÜV Rheinland Akademie.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an strategische Einkäufer, Procurement Manager, Beschaffungsmanager, IT-Leiter mit Beschaffungsverantwortung, Compliance Officer, Unternehmensjuristen, KI-Beauftragte, Datenschutzbeauftragte sowie CFO-nahe Funktionen mit Steuerungs- und Budgetverantwortung für KI-Investitionen. Es eignet sich besonders für Verantwortliche, die KI-Lösungen beschaffen oder als Vendor Manager für KI Anbieter bewerten und steuern.
Inhalte
Tag 1 – KI-Anbieterbewertung und strukturierte Due Diligence
KI-Anbieterlandschaft strukturiert erfassen
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Marktüberblick zu Kategorien, Geschäftsmodellen und Positionierungslogiken von Hyperscalern, Spezialanbietern, Open-Source-Stacks und Middleware-Layern.
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Mindestwissen für Beschaffungsentscheidungen: LLMs, ML-Pipelines, API-Architekturen, Modellversionen und Update-Zyklen.
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Beschaffungsrelevante Leistungsgrenzen und Risiken: Halluzination, Modellversagen, mangelnde Erklärbarkeit, Bias und Qualitätsdrift.
Technische und sicherheitsrelevante Bewertungskriterien
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Funktionsvergleich nach Modellqualität, Skalierbarkeit, Integrationsfähigkeit, Auditierbarkeit und Anbieterreife.
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Hosting-Modelle: Public Cloud, Private Cloud, On-Premises und Sovereign Cloud – mit Blick auf Datensouveränität, Latenz und Compliance.
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Sicherheitszertifizierungen und Nachweispflichten: ISO 27001, SOC 2, C5 und BSI-Grundschutz.
Abhängigkeiten, Lock-in-Risiken und Vendor-Risk-Assessment
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Technischer, datenbezogener, vertraglicher und ökonomischer Lock-in.
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Vendor-Risk-Assessment zu Finanzstabilität, Marktabhängigkeit, Supportmodell, Roadmap-Transparenz und geopolitischen Risiken.
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Konzentrations- und Klumpenrisiken im KI-Stack erkennen und vertraglich adressieren.
EU Blue Guide und Rollen in der KI-Lieferkette
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Wirtschaftsakteursrollen des EU Blue Guide – Hersteller, Bevollmächtigter, Importeur und Händler – als Auslegungsraster für die produktsicherheitsrechtliche Logik des AI Act.
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Abgrenzung reiner Software-/API-Beschaffung von KI-Systemen in physischen Produkten wie Maschinen, Medizinprodukten oder Robotik.
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Einordnung, wann Anpassung, Fine-Tuning oder eine „wesentliche Veränderung“ dazu führen kann, dass ein Unternehmen selbst Hersteller beziehungsweise Provider wird.
Praxis-Deliverable Tag 1
Sie entwickeln eine strukturierte KI-Vendor-Bewertungsmatrix anhand von drei realen oder anonymisierten Anbieterprofilen aus dem eigenen Unternehmenskontext. Bewertet werden Technik, Sicherheit, Regulatorik einschließlich Blue-Guide-Rollenzuordnung und strategische Abhängigkeit.
Tag 2 – Vertragsgestaltung, Regulatorik und Vendor Governance
SLA-Strukturen und Haftung bei KI-Systemen
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Typische SLA-Architektur mit Verfügbarkeit, Performance-Metriken und Output-Qualität.
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Haftungsklauseln, Regressregelungen und Haftungsausschlüsse sowie relevante Verhandlungshebel.
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Auditrechte, Transparenzpflichten und Meldepflichten bei KI-bedingten Schäden.
Regulatorische Anforderungen: EU AI Act, EU Blue Guide und DSGVO
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EU AI Act: Pflichten für Provider und Deployer, Hochrisiko-Klassifikation, Konformitätsbewertungen und Dokumentationspflichten im Beschaffungsprozess.
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DSGVO im KI-Kontext: Datenverarbeitungsverträge, Drittlandtransfers mit SCCs oder Angemessenheitsbeschlüssen sowie Datenschutzfolgenabschätzung.
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Zusammenspiel von AI Act und DSGVO: Konfliktfelder, Doppelpflichten und Prüfroutinen.
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EU Blue Guide als amtliche Auslegungshilfe des New Legislative Framework und seine Relevanz für die Vertragsgestaltung mit Anbietern außerhalb der EU.
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Importeur- und Bevollmächtigten-Pflichten nach Blue-Guide-Logik bei der Beschaffung von KI-Systemen aus Drittstaaten.
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Der Blue-Guide-Begriff der „wesentlichen Veränderung“ als Prüfmaßstab für Vertragsklauseln zu Anpassung, Integration und Weiterentwicklung beschaffter KI-Systeme einschließlich General-Purpose-AI-Modelle.
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Einordnung der im Ausgangsmaterial genannten Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744 und ihrer Auswirkungen auf die Abgrenzung von Provider- und Deployer-Pflichten in Beschaffungsverträgen.
Exit-Strategien und Vendor-Monitoring
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Datenportabilität, Migrationspfade, Kündigungsarchitektur und Übergangssicherung.
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Vendor-Monitoring mit KPIs, Eskalationsstufen, Review-Zyklen und Frühwarnindikatoren.
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Governance-Modell mit Rollen, Zuständigkeiten, Entscheidungsebenen und Dokumentationspflichten im laufenden Betrieb.
Abschlussprojekt Tag 2
Sie erstellen einen KI-Beschaffungsleitfaden für das eigene Unternehmen mit Bewertungsmatrix, Due-Diligence-Checkliste, SLA-Analysegrundlage, Third-Party-Risk-Framework, Blue-Guide-Rollenmatrix, Governance-Rollenmodell und Exit-Strategie-Template.
Hinweise
Grundlegendes Verständnis betrieblicher Beschaffungs-, Vertrags- oder Compliance-Prozesse. Erste Berührungspunkte mit KI-Projekten oder -Evaluierungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Das Seminar richtet sich an Funktionen mit wirtschaftlicher und regulatorischer Verantwortung, nicht an technische Entwickler.