Weiterbildung Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

Inhaltsverzeichnis

    Was bedeutet Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen und welchen Nutzen bietet es?

    Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen umfasst alle Strukturen, Prozesse und Maßnahmen, mit denen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und weitere Gesundheitsdienstleister die Qualität ihrer Leistungen systematisch sichern und verbessern.

    Ein wirksames QM schafft transparente Abläufe, macht Risiken und Schwachstellen frühzeitig sichtbar und unterstützt dabei, die Versorgung an den Bedürfnissen von Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftigen auszurichten. So lassen sich Prozesse verlässlicher gestalten, Fehler reduzieren, Ressourcen gezielter einsetzen und gesetzliche sowie normative Anforderungen sicher umsetzen. Fachkräfte mit fundiertem QM-Wissen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit und zur Leistungsfähigkeit ihrer Einrichtung.

    Die TÜV Rheinland Akademie bietet Ihnen dafür praxisnahe Weiterbildungen, mit denen Sie Ihre QM-Kompetenz gezielt aufbauen und vertiefen.

    Wie werde ich Qualitätsbeauftragter (TÜV) im Gesundheitswesen?

    Qualitätsbeauftragte übernehmen eine zentrale Rolle dabei, Qualitätsziele im Arbeitsalltag zu verankern und Verbesserungen systematisch umzusetzen. Dafür benötigen sie neben fachlichem Wissen vor allem ein klares Verständnis ihrer Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten. Die Weiterbildung "Qualitätsbeauftragter (TÜV) im Gesundheitswesen" von der TÜV Rheinland Akademie bereitet Sie strukturiert auf diese Funktion vor.

    Qualitätsbeauftragte und Arzt sehen sich gemeinsam Dokumente anQualitätsbeauftragte und Arzt sehen sich gemeinsam Dokumente an

    So profitieren Sie von der Weiterbildung

    Im modularen Lehrgang zum Qualitätsbeauftragten (TÜV) im Gesundheitswesen erhalten Sie das Fachwissen, um ein QM-System mit Erfolg zu implementieren, weiterzuentwickeln und zu optimieren.

    Sie lernen, wie die allgemein gehaltenen Anforderungen von Regelwerken und Normen aus der 9000ff-Familie und der DIN EN ISO 9001 auf die Einrichtungen des Gesundheitswesens übertragen werden.

    Mit Hilfe Ihres erworbenen Wissens zu den Grundlagen des Prozessmanagements können optimale Prozessabläufe im Krankenhaus bzw. in Ihrer Pflegeeinrichtung umsetzen. Damit heben Sie das Qualitätsniveau der Gesundheitsversorgung und steigern die Effizienz Ihrer Einrichtung.

    Mit Ihrem PersCert TÜV-Zertifikat dokumentieren Sie Ihre Kompetenz im Qualitätsmanagement und sichern sich beste Karrierechancen.

    Die Themen in Modul 1

    • Grundlagen des Qualitätsmanagements
    • DIN EN ISO 9000ff.
    • Prozesse im Qualitätsmanagement
    • Gesetzliche Anforderungen
    • Besonderheiten im Gesundheitswesen

     

    Die Themen in Modul 2

    • Aufbau und Umsetzung eines Qualitätsmanagementsystems
    • Prüfung und Messung von Qualität in Einrichtungen des Gesundheitswesens
    • Qualitätsmodelle im Gesundheitswesen
    • Auditierung
    • Zertifizierung
    Qualitätsbeauftragte hält Auditbericht in der HandQualitätsbeauftragte hält Auditbericht in der Hand

    Wie buche ich die Weiterbildung Qualitätsbeauftragter (TÜV) im Gesundheitswesen?

    Die Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten (TÜV) Gesundheitswesen besteht aus zwei Modulen. Buchen Sie diese schnell und einfach als Gesamtlehrgang oder seperat pro Modul.

    Was sagen Teilnehmende zur Weiterbildung Qualitätsbeauftragter (TÜV) im Gesundheitswesen?

    Die Inhalte des Kurses wurden gut vermittelt. In vielen Gruppenarbeiten haben wir uns dann mit der Umsetzung des Gelernten beschäftigt. Das wird die Anwendung bei uns im Krankenhaus mit Sicherheit einfacher für mich machen. Aus den informellen Gesprächen mit den Kolleginnen in den Pausen nehme ich viel mit. Sehr interessant, wie es in anderen Einrichtungen läuft. Es waren sehr bereichernde 4 Tage für mich und ich freue mich auf das kommende Modul.

    Ich bin ja jetzt schon einige Zeit aus der Ausbildung heraus. Deshalb war ich wegen der abschließenden Prüfungsituation etwas unsicher. Jetzt habe ich mein Zertifikat in der Tasche und freue mich sehr. Vielen Dank an den Referenten, den ich im Kurs mit Fragen gelöchert habe. Jede wurde ausführlich und verständlich beantwortet.

    Ich bin Leiter eines kleinen ambulanten Pflegedienstes. Im Lehrgang habe ich viele gute Informationen bekommen und Methoden kennengelernt. In meiner täglichen Arbeit werde ich jetzt sicher einige Dinge strukturierter angehen. Das spart Zeit. Die steht mir dann für intensivere Kundenkontakte zur Verfügung.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Was gehört zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen?

    Zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen gehören alle Strukturen, Prozesse und Maßnahmen, mit denen eine Einrichtung die Qualität ihrer Leistungen systematisch plant, sichert und verbessert. Dazu zählen unter anderem Prozessmanagement, Risikomanagement, Qualitätsziele, interne Audits, Beschwerdemanagement, Qualitätskennzahlen, Dokumentation und die Überprüfung eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen.

    Wie wird Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen praktisch umgesetzt?

    Die praktische Umsetzung beginnt mit der Erfassung und Bewertung wichtiger Versorgungs- und Unterstützungsprozesse. Anschließend werden Verantwortlichkeiten, Qualitätsziele und verbindliche Abläufe festgelegt. Mithilfe von Audits, Kennzahlen, Befragungen und Risikoanalysen überprüft die Einrichtung regelmäßig, ob die Maßnahmen wirksam sind und an welchen Stellen Verbesserungsbedarf besteht.

    Wie hängen Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement zusammen?

    Das Qualitätsmanagement schafft die organisatorischen Voraussetzungen für sichere und verlässliche Abläufe. Das klinische Risikomanagement konzentriert sich insbesondere auf Risiken, die während der medizinischen oder pflegerischen Versorgung entstehen können. Beide Bereiche greifen ineinander, etwa bei Risikoanalysen, der Auswertung kritischer Ereignisse und der Entwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen.

    Welche Rolle spielen Qualitätskennzahlen im Gesundheitswesen?

    Qualitätskennzahlen machen Entwicklungen, Abweichungen und Verbesserungspotenziale sichtbar. Sie können beispielsweise Informationen zu Beschwerden, Wartezeiten, Stürzen, Infektionen oder der Umsetzung vereinbarter Maßnahmen liefern. Damit sie für die Steuerung genutzt werden können, müssen Kennzahlen eindeutig definiert, regelmäßig ausgewertet und mit konkreten Qualitätszielen verknüpft sein.

    Wie lässt sich die Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems im Gesundheitswesen messen?

    Die Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems lässt sich anhand festgelegter Qualitätsziele, Kennzahlen und konkreter Ergebnisse bewerten. Relevante Informationen liefern beispielsweise interne Audits, Beschwerden, Patientenbefragungen, Risikoanalysen oder die Überprüfung von Verbesserungsmaßnahmen. Entscheidend ist, ob Prozesse zuverlässig funktionieren, Risiken reduziert und die angestrebten Qualitätsziele erreicht werden.

    Was ist der Unterschied zwischen DIN EN ISO 9001 und DIN EN 15224?

    Die DIN EN ISO 9001 ist eine branchenübergreifende Norm für Qualitätsmanagementsysteme. Die DIN EN 15224 überträgt die grundlegenden Anforderungen auf Organisationen des Gesundheitswesens und berücksichtigt dabei stärker die Qualität der Gesundheitsversorgung, die Patientensicherheit und das Management klinischer Risiken. Welche Norm geeignet ist, hängt von den Zielen und Rahmenbedingungen der jeweiligen Einrichtung ab.

    Wer ist in einer Gesundheitseinrichtung für Qualität verantwortlich?

    Die Gesamtverantwortung für die Qualität und das Qualitätsmanagementsystem liegt bei der Leitung der Einrichtung. Qualitätsbeauftragte koordinieren und unterstützen die Umsetzung, tragen jedoch nicht allein die Verantwortung für alle qualitätsrelevanten Aufgaben. Wirksames Qualitätsmanagement setzt voraus, dass Führungskräfte und Mitarbeitende aller Berufsgruppen in die Gestaltung und Verbesserung der Prozesse einbezogen werden.

    Welche Kompetenzen benötigen Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen?

    Qualitätsbeauftragte benötigen Kenntnisse zu Qualitätsmanagementsystemen, Normen, Prozessmanagement und gesetzlichen Anforderungen. Darüber hinaus sind Kompetenzen in Kommunikation, Moderation, Dokumentation und Projektsteuerung wichtig. Sie müssen Anforderungen verständlich vermitteln, unterschiedliche Berufsgruppen einbinden und Verbesserungsmaßnahmen strukturiert begleiten können. Nutzen Sie für Ihre Kompetenzentwicklung QM-Weiterbildungen, die speziell auf die Anforderungen im Gesundheitswesen abgestimmt sind. Hier finden Sie die Seminare und Lehrgänge im Überblick.

    Wie kann ich Versorgungsqualität und Patientensicherheit in meiner Gesundheitseinrichtung systematisch verbessern?

    Risiken fundiert bewerten, sichere Prozesse gestalten und Verbesserungen bis zur Wirksamkeitskontrolle steuern.

    Diese drei Weiterbildungsmodule vermittelt Ihnen, wie Sie komplexe Qualitätsfragen im Gesundheitswesen strukturiert bearbeiten und Verbesserungen wirksam umsetzen. Sie gewinnen Sicherheit darin, Risiken und kritische Ereignisse zu bewerten, Schwachstellen an Schnittstellen zu erkennen und angemessene Maßnahmen abzuleiten. Darüber hinaus machen Sie Auditfeststellungen und Qualitätskennzahlen für konkrete Steuerungsentscheidungen nutzbar.

    So können Sie Maßnahmen gezielter priorisieren, Entscheidungen nachvollziehbar begründen und Verbesserungen von der Ursachenanalyse bis zur Wirksamkeitskontrolle steuern.

    1. Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen wirksam umsetzen.

      Wie Sie steigende Anforderungen mit einem praxisnahen QM-System nach DIN EN 15224 souverän bewältigen.

      • 8 Unterrichtseinheiten
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    2. Patientensicherheit, Fehlerkultur und Prozessgestaltung.

      Stärken Sie die Patientensicherheit durch eine gelebte Fehlerkultur und sichere Prozesse im Gesundheitswesen.

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    3. Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen strategisch steuern.

      Mit Audits, Kennzahlen und kontinuierlicher Verbesserung zu fundierten Entscheidungen und nachhaltiger Qualität.

      • 8 Unterrichtseinheiten
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    Wie verschaffe ich mir einen kompakten Überblick über die DIN EN 15224?

    Die DIN EN 15224 ist ein Standard für das Qualitätsmanagement von Gesundheitsdienstleistern und basiert auf der EN ISO 9001. Neben den allgemeinen Anforderungen an die Organisation und das Qualitätsmanagement greift die Norm branchenspezifische Themen auf. Hierbei liegt der Fokus auf Themen wie Patientensicherheit, Management klinischer Risiken sowie der Patientenversorgung. Erfahren Sie in diesem Training mehr über die Unterschiede der DIN EN ISO 9001 und DIN EN 15224:2017 und wie Sie diese für sich nutzen.

    Empfehlung

    Die DIN EN 15224 für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

    Kompakter Überblick über den Standard für die Gesundheitsbranche.

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    • 8 Termine verfügbar
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    • Online durchführbar

    Informieren Sie sich im Blogbeitrag zur DIN EN 15224, wie Sie sicherstellen, dass Ihr QM-System nicht nur Prozesse steuert, sondern aktiv die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert und die klinische Realität widerspiegelt. Im Beitrag erfahren Sie:

    • wie die DIN EN 15224 Ihr bestehendes QM-System gezielt auf die Patientenversorgung schärft, ohne dass eine vollständige Neuausrichtung nötig ist.
    • was die elf zentralen Qualitätsmerkmale konkret bedeuten und wie Sie diese als praktische Werkzeuge für Ihre tägliche Arbeit nutzen.
    • wie Sie den entscheidenden Schritt vom reaktiven Fehlermanagement zu einem proaktiven klinischen Risikomanagement gehen.

    Welches Fachwissen benötige ich, um interne Qualitätsaudits im Gesundheitswesen durchzuführen?

    Interne Audits sind ein wesentliches, seit Jahren in der Praxis bewährtes und von den QM-Regelwerken gefordertes Instrument. Audits bestimmen maßgeblich den Erfolg und die Effektivität eines QM-Systems und erfordern daher qualifizierte Mitarbeitende zur Umsetzung.

    In der Weiterbildung "Interner Qualitätsauditor im Gesundheitswesen" erfahren Sie, wie Sie interne Audits in Ihrer Gesundheitseinrichtung planen, durchführen und auswerten. Dazu werden die Grundlagen aus der ISO 19011 mit den bereits erlernten Anforderungen aus den QM-Normen kombiniert.

    Die Inhalte der Weiterbildung auf einen Blick:

    • Auditarten, Ziele der Auditierung, Systemoptimierung
    • Regelwerke und Textanalyse
    • Auditvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung
    • Motivation und Gesprächstechniken
    Qualitätsauditorin und Pflegefachkraft im AuditgesprächQualitätsauditorin und Pflegefachkraft im Auditgespräch

    Gut zu wissen: Wie TÜV Rheinland noch in den Bereichen Qualität und Gesundheit unterstützen kann.


    Alle Weiterbildungen zum Thema Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

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    4 Weiterbildungen

    Datenschutz in medizinischen Einrichtungen.

    Umgang mit Patientendaten in Kliniken, Krankenhäusern, Reha- und anderen medizinischen Zentren.

    ab 1.250,00 € Nettopreis (zzgl. MwSt.)
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    • 14 Termine verfügbar
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    • Garantie­termine vorhanden

    Qualitätsbeauftragter (TÜV) Gesundheitswesen Modul 1.

    Mit Abschlussprüfung und Zertifikat.

    ab 1.470,00 € Nettopreis (zzgl. MwSt.)
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    Details
    • Seminar
    • Präsenz / Virtual Classroom
    • 27 Termine verfügbar
    • 40 Unterrichtseinheiten
    • Teilnahmebescheinigung
    • Garantie­termine vorhanden
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