Arbeitsschutzmanagement-Beauftragter (TÜV).
Modul 1 der Weiterbildung zum Arbeitsschutzmanagement-Auditor (TÜV).
- Seminar
- Präsenz / Virtual Classroom
- 16 Termine verfügbar
- 32 Unterrichtseinheiten
- Zertifikat
- Garantietermine vorhanden
Arbeitsschutzmanagement ist die Organisation aller Bereiche des Arbeitsschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Ziel ist es, systematisch Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden und die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern.
Die Vorteile von Arbeitsschutzmanagement sind unter anderem:
Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), überführt drei EG-Richtlinien in nationales Recht und betont verstärkt die Eigenverantwortung des Arbeitgebers bei der Festlegung von Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten. Ein systematischer Arbeitsschutz, steigert unter anderem Produktivität, Liefertreue, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Gleichzeitig erfüllt er die gesetzlichen Pflichten und Anforderungen des ArbSchG.
Hierfür verspricht ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) den größten Nutzen. Unsere Experten vermitteln Ihnen in unseren Seminaren und Lehrgängen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz wertvolles Fachwissen. So können Sie die gestellten Anforderungen in Ihrem Unternehmen bestmöglich und rechtssicher erfüllen.
Mit Hilfe eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS), wie zum Beispiel der ISO 45001, werden bereits präventiv bei allen Entscheidungen und Prozessen die Themen „Sicherheit und Gesundheit“ im Unternehmen berücksichtigt. Dadurch wird die Wahrnehmung der Eigenverantwortung des Betriebes im Arbeitsschutz gestärkt. Denn dieser muss für das Aufrechterhalten eines AMS gezielt planen, organisieren, umsetzen und überprüfen. Zudem wird mit einem AMS die Dokumentationspflicht vom Arbeitgeber erfüllt. Hierdurch kann dieser nachweisen, dass er seiner Verpflichtung zum Arbeitsschutz nachkommt.
Die fünf wesentlichen Gründe für die Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems sind:
Ein mögliches Beispiel für ein international angesehenes AMS ist die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“.
Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) lohnt sich, weil es den Arbeits- und Gesundheitsschutz systematisch in die betrieblichen Abläufe integriert. Unternehmen verbessern damit die Einhaltung von Vorschriften, erkennen Risiken früher, reduzieren Optimierungsdefizite und entwickeln ihre Arbeitsschutzleistung kontinuierlich weiter. Gleichzeitig kann ein AMS die Wirtschaftlichkeit stärken, weil klare Prozesse, geregelte Verantwortlichkeiten und messbare Kennzahlen für mehr Transparenz, Verlässlichkeit und nachhaltige Verbesserungen sorgen.
Zu den wichtigsten Rollen im Arbeitsschutzmanagement gehören der Arbeitgeber bzw. die Unternehmensleitung, Führungskräfte, die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin, Sicherheitsbeauftragte, Beschäftigte und der Arbeitsschutzausschuss. In einem strukturierten Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) kommen häufig zusätzlich der Arbeitsschutzmanagement-Beauftragte für den Aufbau und die Koordination des Systems und der Auditor für die unabhängige Prüfung des AMS hinzu.
Modul 1 der Weiterbildung zum Arbeitsschutzmanagement-Auditor (TÜV).