Gesundheit TÜV Seminare

Werdenfelser Weg

 

Schulung mit den Entwicklern Josef Wassermann und Dr. Sebastian Kirsch.

Mit unserer anerkannten Weiterbildung zum Verfahrenspfleger nach dem Werdenfelser Weg Fixierungen in der Pflege vermeiden. Die erfolgreiche Weiterbildung wurde in Kooperation mit den Entwicklern des Werdenfelser Weges konzipiert. Sie referieren persönlich bei einer Reihe von Seminaren.

 

Fixierungen bzw. freiheitsentziehende Maßnahmen stellen für Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen regelmäßig eine Konfliktsituation dar. Konzepte zum Verzicht auf freiheitsentziehende Maßnahmen sind in einigen Bundesländern bereits Pflicht und für Angehörige ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Einrichtung.

Zu unseren Weiterbildungen zum Thema
Werdenfelser Weg

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Nach dem Werdenfelser Weg werden im Rahmen des geltenden Betreuungs- und Verfahrensrechts durch enges Zusammenwirken von Pflegenden, Angehörigen, Pflegeeinrichtung, Betreuungsgericht und -behörde freiheitsentziehende Maßnahmen wie Bauchgurte oder Bettgitter weitestgehend vermieden. 

Bundesweit konnten die Fixierungsgenehmigungen um 39 % von 98.119 im Jahre 2010 auf 60.438 Genehmigungen bis 2014 reduziert werden.

 

 

Ihr Nutzen als Pflegefachkraft und Pflegeeinrichtung


Zweites berufliches Standbein für Pflegefachkräfte

Als Pflegefachkraft können Sie sich bei Betreuungsgerichten für eine selbstständige freiberufliche Tätigkeit als Verfahrenspfleger bei Anträgen auf freiheitsentziehende Maßnahmen bewerben. 

Auszeichnung der Pflegeeinrichtung

Als Leitungskraft in einer stationären Einrichtung verfügen Sie über die erforderlichen Kenntnisse, Ihr Haus als Mustereinrichtung nach dem Werdenfelser Weg zu entwickeln, sich von Mitbewerbern zu differenzieren und die besondere Qualität Ihrer Versorgungsleistungen deutlich zu machen.


Hören Sie Interviews mit den Entwicklern des Konzepts!

Hier geht es zu den Interviews mit Dr. jur. Sebastian Kirsch und Josef Wassermann.

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Download zu Werdenfelser Weg

Pressestimme Heilberufe
TÜV Rheinland - Referenz

Expertenstimme

Dr. Sebastian Kirsch

Seit 1999 Betreuungsrichter beim Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen, Referendarausbilder, Fachbuchautor. 2007 Mitbegründer und seither der "juristische Kopf" der Idee des Werdenfelser Weges. Zentraler Netzwerkarbeiter für über 100 Richterkollegen bundesweit, die sich der Idee angeschlossen haben und weit über 100 nach unserem Konzept spezialisierten Verfahrenspflegern. Ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille der bayrischen Justiz.

"Nur durch gemeinsame Verantwortungsübernahme aller Professionen und konsequente intensive Einzelfallbetrachtung kann uns der langfristige Durchbruch zur Vermeidung freiheitsentziehender Automatismen in der Altenpflege gelingen. Und es beflügelt mich, wie wir alle mit unserer Arbeit auf dem Werdenfelser Weg Unterstützung und Zuspruch erfahren, von Justizministern mehrerer Bundesländer bis hin zur Pflegekraft vor Ort."



TÜV Rheinland - Referenz

Expertenstimme 

Josef Wassermann

Seit 1996 Leiter der Betreuungsstelle am Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, Diplom Sozialpädagoge (FH), freiberuflicher Mediator BM® und seit 2007 Lehrbeauftragter an der Katholischen Stiftungshochschule München, Abt. Benediktbeuern.

Seit 2007 Mitbegründer und damit der "mediative Kopf" der Idee des Werdenfelser Weges. Ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille der bayrischen Justiz.

"Kommunikation ist alles. Durch den WW haben wir in der Frage der freiheitsentziehenden Maßnahmen eine neue Kommunikationskultur entwickelt. Die Beteiligten diskutieren offen über die Problemlagen, ohne Angst und Hemmungen. Es wird miteinander gesprochen und nicht übereinander oder nebeneinander. Dabei wird gemeinsam versucht, für den Betroffenen eine möglichst von allen getragene "Beste Lösung" zu finden. Dadurch steigt die Zufriedenheit und die Lebensqualität bei den Beteiligten. Der WW ist ein Weg des von allen Seiten wohlwollend geführten Dialoges im Sinne der Würde des Menschen (Art. 1 GG)."