Arbeitsschutz Gesundheitsschutz Seminar

Fachkraft für Arbeitssicherheit

 

Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen, müssen eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa) bestellen. Unser modulares Lehrgangskonzept mit staatlicher Anerkennung bereitet Sie auf diese komplexe Aufgabe unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze und Vorschriften vor.

 


Zu unseren Weiterbildungen zum Thema
Fachkraft für Arbeitssicherheit

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Modularer Lehrgang zur Fachkraft für Arbeitssicherheit
 

Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) ist ein wichtiger Berater des Unternehmers in Sachen Arbeitsschutz. Sie unterstützt ihn bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter. So beschreibt das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)) die Funktion der Fachkräfte.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit werden Sie den Unternehmer dabei unterstützen, den Arbeitsschutz auf allen betrieblichen Ebenen zu verankern und ihn bei der sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung der betrieblichen Arbeitssysteme beraten. Dabei sollen Sie dynamisch auf die Entwicklung von Technik und Arbeitswelt reagieren und den betrieblichen Arbeitsschutz ständig an neue Anforderungen anpassen.

Sie werden Lösungen im Betrieb unter aktiver Einbeziehung der Beschäftigten entwickeln und sie gemeinsam mit den verschiedenen im Unternehmen tätigen Personengruppen umsetzen. Sie werden mit Experten verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten und dabei die Belange von Sicherheit und Gesundheitsschutz vertreten.

Hinweis: Die Fachkraft für Arbeitssicherheit/ Sicherheitsfachkraft wird teilweise auch mit FaSi abgekürzt. Die offiziell verwendete Abkürzung ist aber Sifa.

 

Download zu Fachkraft für Arbeitssicherheit

Broschüre Arbeitsschutz
1. Halbjahr 2017

 

FAQs zum Thema: Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)/ Sem.-Nr. 05001-05005


Personen, die Punkte 1 und 2 noch nicht erfüllen, weil sie noch in der Qualifizierungsphase (z.B. Studium oder Meisterkurs) sind oder noch keine zweijährige Berufserfahrung haben, können trotzdem bereits am Lehrgang teilnehmen. Die Bestellung zur Sifa ist aber erst möglich, wenn die Anforderungen erfüllt sind oder die zuständigen Stellen (Arbeitsschutzbehörde und Berufsgenossenschaft bzw. Unfallkasse) eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

Über die Anerkennung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit für die sicherheitstechnische Betreuung eines Unternehmens entscheiden die zuständigen Arbeitsschutzbehörden des Bundeslandes (z.B. Amt für Arbeitsschutz/ Bezirksregierung/ Regierungspräsidium) und die zuständige Berufsgenossenschaft. Sie können auch über Ausnahmeregelungen entscheiden.

 Bitte reichen Sie mit der Anmeldung folgende Nachweis ein:

  • entsprechende Abschlussurkunde des Berufsabschlusses (z.B. Diplomurkunde oder Meisterbrief).

  • Bescheinigung der Firma über mindestens zweijährige Berufserfahrung 

  • Soweit notwendig den Nachweis der eines Meisters oder staatlich anerkannten Technikers vergleichbaren Tätigkeit durch ein Firmenschreiben mit genauer Tätigkeitsbeschreibung 

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht komplett erfüllen, bestätigen Sie bitte auf dem Merkblatt „Qualifikationsanforderungen für Fachkräfte für Arbeitssicherheit“, dass Sie über die möglicherweise eingeschränkte Einsatzmöglichkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit informiert wurden (Dokument siehe Reiter Download).

Es ist möglich in einen Lehrgang der TÜV Rheinland Akademie zu wechseln, wenn freie Plätze vorhanden sind und nachgewiesen wird, dass die vorherigen Module bei einem anderen Ausbildungsträger (Berufsgenossenschaft oder freie anerkannte Ausbildungsträger) erfolgreich absolviert wurden. Ebenso kann zu anderen Ausbildungsträgern gewechselt werden.

Die Ausbildungsstufe III (branchenspezifische Vertiefung; unsere Sem.-Nr. 05005) wird von uns nach den inhaltlichen Vorgaben der Berufsgenossenschaft Holz und Metall durchgeführt.

Die Berufsgenossenschaft, die der Bestellung zustimmen muss, kann weitere Fortbildung verlangen. Insbesondere dann, wenn Sie für einen Betrieb tätig werden sollen, der nicht der Metallbranche angehört bzw. nicht bei der BG Holz und Metall versichert ist, wird ein Besuch des branchenspezifischen Kurses der jeweiligen BG empfohlen oder verlangt.