Beurteilen Sie die Sicherheit und Funktion der Anlagen zur Aufbereitung des Schwimm- und Badebeckenwassers.
In öffentlichen Bäderbetrieben müssen die Komponenten der Schwimm- und Badebeckenwasseraufbereitung akribisch überwacht, bewertet und geregelt werden, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Badegäste zu sichern. Diese Pflichten muss der Betreiber durch eine befähigte Person sicherstellen und nachweislich dokumentieren.
Nutzen
Sie erhalten fundiertes Grundwissen in der Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser.
Sie bekommen die technischen Anforderungen an den Anlagenaufbau und Betrieb vermittelt.
Sie sind in der Lage, die einschlägigen Regelwerke anzuwenden und die Arbeiten zu dokumentieren.
Sie lernen die Risiken im Bäderbetrieb zu erkennen und sicherheitstechnisch fundierte Entscheidungen zu treffen.
Zielgruppe
Betreiber von öffentlichen Schwimm- und Badebecken in den Bereichen
Fachangestellte für Bäderbetriebe, Meister für Bäderbetriebe, Saunameister, Rettungsschwimmer, Techniker, Kontrollpersonal von Kommunen und Reha-Zentren, sowie Klinik- und Hotelpersonal.
Inhalte
Betreiberpflichten
Inhalt und Anwendung der Regelwerke
DIN 19643 – Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser
DIN 19606 – Chlorgasdosieranlagen zur Wasseraufbereitung – Technische Anforderungen an den Anlagenaufbau und Betrieb
DIN 2403 – Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchfluss
DGUV Regel 107-001 – Betrieb von Bädern
DGUV Information 213-040 – Gefahrstoffe bei der Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser
Eine detaillierte Preisaufstellungen finden Sie im jeweiligen Veranstaltungstermin in der Terminauswahl. Die Preise verstehen sich bei Unternehmern gem. § 14 BGB zzgl. MwSt. Der dargestellte Ab-Preis entspricht dem niedrigsten verfügbaren Gesamtpreis pro Person.
Terminauswahl für Befähigte Person für Anlagen zur Wasseraufbereitung und Desinfektion in Bädern.
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Marco Hortz über den Nutzen eines Seminars im Bereich der Schwimm- und Badebeckenwasseraufbereitung
Marco Hortz ist TÜV Rheinland Dozent
Welchen Nutzen bringen Seminare im Bereich der Schwimm- und Badebeckenwasseraufbereitung?
Auf Grund dessen, dass wir in der Bundesrepublik Deutschland noch keine einheitliche Schwimm- und Badebeckenwasserverordnung (SchBadebwV) haben, spielt die DIN 19643 eine besondere Rolle für Betreiber von Schwimm- und Badebecken. Die Anforderungen an eine einwandfreie Schwimm- und Badebeckenwasseraufbereitung in Anlagen für die öffentliche Nutzung sind komplex und müssen an die jeweiligen Begebenheiten individuell angepasst werden. Es werden die wichtigsten Inhalte anhand der einschlägigen Regelwerke erläutert und mit Praxisbeispielen konkretisiert. Die DIN 19643 Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser definiert die Anforderungen an den Aufbereitungsprozess inkl. der erforderlichen Desinfektion für die unterschiedlichen Schwimmbad- und Beckentypen. An dieser Stelle sind nicht nur die unterschiedlichen Beckenarten zu differenzieren, sondern auch ob es sich um eine öffentliche Badeanstalt, ein Hotelschwimmbad, ein Schulschwimmbad, ein Gruppenbad oder auch ein Therapiebecken in einem Krankenhaus handelt.
Als geprüfte „Befähigte Person für Anlagen zur Wasseraufbereitung und Desinfektion in Bädern“, bekommen Sie einen Einblick in die Komplexität der Schwimm- und Badebeckenwasseraufbereitung, auf Grundlage des § 37 (2) Infektionsschutzgesetz (IfSG) „Beschaffenheit von Wasser zum Schwimmen oder Baden in Becken oder Teichen“ und weiterer spezifischer Regelwerke.
Was ist das Ziel der DIN 19643?
Die DIN 19643 Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser dient als Handlungswerkzeug für eine gute, gleichbleibende und ästhetische Beckenwasserqualität. Insbesondere der Vermeidung einer Schädigung der menschlichen Gesundheit durch Krankheitserreger, unter Beachtung des Wohlbefindens der Badegäste. In diesem anerkannten Regelwerk werden die Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit, die Bemessung, den Betrieb und die Kontrolle definiert.
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