Arbeitsschutz Gesundheitsschutz Seminar

Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) Ausbildung

Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen, müssen eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) bestellen. 

Sie berät den Arbeitgeber in allen Fragen, die den Arbeitsschutz im Betrieb betreffen. Diese Aufgabe kann ein Mitarbeiter als Hauptfunktion oder neben seiner sonstigen Tätigkeit ausüben.

Unser modulares Lehrgangskonzept mit staatlicher Anerkennung (für das gesamte Bundesgebiet) bereitet Sie auf diese komplexe Aufgabe unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze und Vorschriften vor. Sie erhalten das Basiswissen für die sicherheitstechnische Fachkunde und sind dadurch befähigt, durch aktiven Arbeits- und Gesundheitsschutz arbeitsbedingte Belastungen, Krankheiten und Unfälle zu reduzieren.

Zu unserer Ausbildung 
Fachkraft für Arbeitssicherheit

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In drei Ausbildungsstufen zum Erfolg


Ihre Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (SIFA)

Weitere Informationen und die Möglichkeit, die einzelnen Module zu buchen, finden Sie unter folgenden Links:

Präsenzphase I (4 Tage) der Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Präsenzphase II (5 Tage) der Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Inhalte Präsenzphasen I + II:
- Grundausbildung Sicherheit und Gesundheitsschutz
- Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit
- Gefährdungsfaktoren und gesundheitsfördernde Faktoren
- Sichere und gesundheitsgerechte Arbeitssysteme

Präsenzphase III (2 x 4 Tage) der Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Präsenzphase IV (4 Tage) der Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Inhalte Präsenzphasen III + IV:
- Fortsetzung der Grundausbildung
- Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit
- Ermitteln und Beurteilen von Gefährdungen
- Ableiten von Zielen für sichere und gesundheitsgerechte Arbeitssysteme
- Gestaltung von sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitssystemen

Präsenzsphase V (ca. 1 Woche) der Ausbildung Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Inhalte Präsenzphase V:
- Anwendung und Vertiefung der Themen aus den bisherigen Phasen


Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit


Die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) ist ein wichtiger Berater des Unternehmers in Sachen Arbeitsschutz. Sie unterstützt ihn bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter. So beschreibt das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)) die Funktion der Fachkräfte.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit werden Sie den Unternehmer dabei unterstützen, den Arbeitsschutz auf allen betrieblichen Ebenen zu verankern und ihn bei der sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung der betrieblichen Arbeitssysteme beraten. Dabei sollen Sie dynamisch auf die Entwicklung von Technik und Arbeitswelt reagieren und den betrieblichen Arbeitsschutz ständig an neue Anforderungen anpassen.

Sie werden Lösungen im Betrieb unter aktiver Einbeziehung der Beschäftigten entwickeln und sie gemeinsam mit den verschiedenen im Unternehmen tätigen Personengruppen umsetzen. Sie werden mit Experten verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten und dabei die Belange von Sicherheit und Gesundheitsschutz vertreten.

Hinweis: Die Fachkraft für Arbeitssicherheit/ Sicherheitsfachkraft wird teilweise auch mit FaSi abgekürzt. Die offiziell verwendete Abkürzung ist aber Sifa.

FAQs
Ausbildung und Voraussetzungen Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

 Bitte reichen Sie mit der Anmeldung folgende Nachweise ein:

  • entsprechende Abschlussurkunde des Berufsabschlusses (z.B. Diplomurkunde oder Meisterbrief).

  • Bescheinigung der Firma über mindestens zweijährige Berufserfahrung 

  • Soweit notwendig den Nachweis der eines Meisters oder staatlich anerkannten Technikers vergleichbaren Tätigkeit durch ein Firmenschreiben mit genauer Tätigkeitsbeschreibung 

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht komplett erfüllen, bestätigen Sie bitte auf dem Merkblatt „Qualifikationsanforderungen für Fachkräfte für Arbeitssicherheit“, dass Sie über die möglicherweise eingeschränkte Einsatzmöglichkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit informiert wurden (Dokument siehe Reiter Download).

Der Ausbildungslehrgang Fachkraft für Arbeitssicherheit gliedert sich allgemein in fünf Präsenzphasen (insgesamt 26 Tage), drei Selbstlernphasen (jeweils ca. 80 Lernstunden) , eine Praktikumsphase (8 Wochen berufsbegleitend) und vier Lernerfolgskontrollen (Prüfungen) innerhalb der Präsenzphasen. Der Lehrgang soll innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein. Die TÜV Rheinland Akademie gestaltet die zeitliche Abfolge der einzelnen Phasen so, dass ein Abschluss in ca. 7 Monaten möglich ist.

Die Teilnehmer haben aber auch die Möglichkeit die Lehrgangszeit zu strecken, in dem sie den Lehrgang unterbrechen und das Folgemodul eines später gestarteten Lehrgangs besuchen. Das kann flexibel abgestimmt werden. Allerdings soll eine Gesamtdauer von drei Jahren nicht überschritten werden. 

FAQs
Allgemeine Fragen zur Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) sowie die Länder haben vereinbart, dass für die "Fachkraft für Arbeitssicherheit" die Abkürzung "Sifa" verwendet wird. Die Abkürzung FaSi sollte keine Verwendung finden, um Missverständnisse zu vermeiden, da die "Fachvereinigung Arbeitssicherheit e. V." diese Abkürzung bereits verwendet.

Nach § 5 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) hat der Arbeitgeber Fachkräfte für Arbeitssicherheit schriftlich zu bestellen. In der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 (Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit) werden Einzelheiten zum zeitlichen Umfang der Einsatzzeiten einer Fachkraft für Arbeitssicherheit geregelt.

Die Festlegung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung ist nicht mehr wie früher an Vorgaben für pauschale Einsatzzeiten (errechnet aus Mitarbeiteranzahl und Gefährdungsklassen) gebunden. Auf der Grundlage detailierte Kriterien und der tatsächlich im Betrieb vorhandenen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen soll der Zeitaufwand für die Betreuung ermittelt werden.

In der Regel werden Betriebe gemeinsam von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten betreut (Regelbetreuung). Kleinbetriebe (je nach Unfallversicherungsträger gelten Betriebe mit bis zu maximal 50 Beschäftigten als Kleinbetriebe) können zwischen der Regelbetreuung und der alternativen Betreuung auswählen.

Diese als Unternehmermodell bekannte Betreuungsform erfordert es, dass der Unternehmer aktiv in den Betriebsablauf eingebunden ist. Durch Motivations-, Informations- und Fortbildungsmaßnahmen der Unfallversicherungsträger ist er in der Lage eigenverantwortlich Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen entsprechend der Gefährdungssituation umzusetzen. Sifa und Betriebsarzt werden anlass- bzw. bedarfsbezogen beratend hinzugezogen.

Bei der Regelbetreuung hat der Unternehmer die Möglichkeit Sifa und Betriebsarzt im Betrieb zu beschäftigen oder sich extern betreuen zu lassen (überbetriebliche sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Dienste (z. B. AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste TÜV Rheinland) oder selbständige Sicherheitsingenieure bzw. Arbeitsmediziner). Die Einsatzzeiten setzen sich dabei aus einer Grundbetreuung und betriebsspezifischer Betreuung zusammen. Für die Ermittlung des Betreuungsvolumens sollen die Gefährdungssituation, die Anzahl der Mitarbeiter und betriebsspezifische Faktoren, wie Anzahl der Standorte und der Verantwortlichen berücksichtigt werden.

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