Weiterbildung zum Manager Regulatory AffairsWeiterbildung zum Manager Regulatory Affairs

Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung

Mit der Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung von TÜV Rheinland optimale Strategien für den internationalen Marktzugang von Medizinprodukten entwickeln.

Die modulare Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung qualifiziert für die Tätigkeit als Manager Regulatory Affairs Medical Devices International. Erfahrene Trainer vermitteln praxisgerecht alle wichtigen Aspekte für das effiziente Management des Gesamtprozesses von der Idee für ein Medizinprodukt über den Marktzugang und das In-Verkehr-Bringen bis hin zur Markt- und Produktüberwachung, und das in den wichtigsten Märkten weltweit.

Technische Hochschule Ulm - Unsere Partner bei der Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung.

Die Technische Hochschule Ulm bringt als Partner im Rahmen der Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung ihre Erfahrung im Bereich der Ingenieurwissenschaften ein. Die Technische Hochschule Ulm bietet als Basis hierzu das Ingenieurstudium der Medizintechnik an. Diese Studienrichtung besteht schon seit 1982 und wurde 1987 als eigenständiger Studiengang "Medizintechnik" eingerichtet. Die Prüfungskomission ist bei der Technischen Hochschule Ulm angesiedelt. Diese zeichnet verantwortlich für die abschließende Prüfung und stellt das Zertifikat für dieses Kontaktstudium aus.

Ihr Weg zum Manager Regulatory Affairs International

Zertifizierte Datenschutz-Lehrgänge mit TÜV-Abschluss

Lehrgangsblock I

Grundvoraussetzung für den Marktzugang von Medizinprodukten ist ein strukturierter und geregelter Entwicklungs- und Produktionsprozess, bei dem bereits von Anfang an alle Erfordernisse für einen internationalen Markteintritt berücksichtigt werden. Hierfür werden an die Medizinprodukte, die Unternehmensprozesse und die Technische Dokumentation eine Vielzahl von regulatorischen und normativen Anforderungen gestellt, die nachweislich eingehalten werden müssen.

 

Lehrgangsblock II

Die regulatorischen Vorgaben des Medizinprodukterechts stellen nicht die einzigen Anforderungen an ein "sicheres" Produkt dar. Das Produkthaftungsrecht verlangt die Einhaltung weitergehender Sorgfaltspflichten bei In-Verkehr-Bringen und über den gesamten Produktlebenszyklus. Die klinische Bewertung ist in der EU wesentlicher Bestandteil des Konformitätsbewertungsverfahrens für Medizinprodukte. Der klinische Nachweis der Eignung, Wirksamkeit und Sicherheit für den jeweiligen klinischen Verwendungszweck muss für jedes Medizinprodukt für den Marktzugang erbracht und im Rahmen der Marktnachbeobachtung über den gesamten Lebenszyklus kontinuierlich überprüft werden.

 

Lehrgangsblock III

Grundbaustein für einen erfolgreichen (globalen) Markteintritt ist die richtige Zulassungsstrategie. Die Kenntnis des jeweiligen länderspezifischen Verfahrens der Zulassung, der richtigen Herangehensweise der einzuhaltenden Fristen, der erforderlichen Einreichungsunterlagen, der zuständigen lokalen Behörden und Vorschriften sowie notwendiger Partner ist Voraussetzung für einen schnellen, erfolgreichen internationalen Markteintritt, denn jede Abweichung führt zu Rückfragen und Zeitverzögerung.

Interview zu der Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung

Frank Wackenhut über den Mehrwert der Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie

Weshalb haben Sie die Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs absolviert?

Ich selber komme in der Medizintechnik aus der Forschung und Entwicklung und habe mich viele Jahre innerhalb der Traumatologie mit der Entwicklung von externen (Hexapodsystem auf der Grundlage des Ilizarov-Ringfixateurs) und internen Fixateuren (Osteosyntheseplatten) beschäftigt. Dabei war es für mich essentiell, die regulatorischen Voraussetzungen zu verstehen, um Medizinprodukte weltweit in den Verkehr bringen zu dürfen. Nur so lässt sich Forschung und Entwicklung sinnvoll umsetzen.

Warum haben Sie sich für die TÜV Rheinland Akademie entschieden?

Ich habe mich vor der Weiterbildung eingehend mit den qualitativen Aspekten der Anbieter für die Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs Medical Devices International beschäftigt. Schlussendlich konnte der TÜV Rheinland mit Abstand vor den übrigen Anbietern überzeugen.

Welchen Mehrwert hat Ihnen die Teilnahme für Ihre berufliche Tätigkeit gebracht?

Ohne eine derartig fundierte Aus- bzw. Weiterbildung lässt sich in der Praxis die Schnelllebigkeit der regulatorischen Anforderungen weder beurteilen noch umsetzen. Dafür ist das Thema in der Produktentwicklung zu übergreifend und komplex.

Was sind aus Ihrer Sicht die zukünftigen Herausforderungen für Manager Regulatory Affairs?

MRAs werden in der Zukunft innerhalb der Organisationen einen deutlich gewichtigeren Anteil sowohl in Ihrer Verantwortlichkeit als auch im Wissenstransfer innehaben.

Referenten stellen den Zertifikatslehrgang vor

Teil 1: Grundlagen | Robert Ibler

Erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Manager Regulatory Affairs-Weiterbildung in unserem Interview mit Robert Ibler.

Teil 2: Lehrgangs-Schwerpunkte | Annika Reibenspieß

Erfahren Sie mehr über die Lehrgangsschwerpunkte der Manager Regulatory Affairs-Weiterbildung in unserem Interview mit Annika Reibenspieß.

Teil 3: Internationaler Fokus | Hans-Peter Wettl

Erfahren Sie mehr über den internationalen Fokus der Manager Regulatory Affairs-Weiterbildung in unserem Interview mit Hans-Peter Wettl.

Das sagen unsere Kunden:

  • „Sofort loslegen nach dem Lehrgang!"

    „Das Konzept des Lehrgangs hat genau den Nerv der Industrie getroffen und insbesondere der „roten Faden“ wird von den Teilnehmern gelobt. Die Teilnehmer bestätigen, dass sie sofort nach dem Lehrgang loslegen können."

    Robert Ibler, Managing Director, Regular Services
    über den Lehrgang Manager Regulatory Affairs International

  • „Rechtssichere Wege durch den Anforderungsdschungel"

    "Durch diesen Lehrgang habe ich die Fähigkeit erworben, die komplexen und teilweise sehr abstrakten Anforderungen in eine Sprache zu übersetzen, die für meine Kollegen aus anderen Abteilungen nachvollziehbar ist."

    Jörg Degen
    über den Lehrgang Manager Regulatory Affairs International

  • "Mit weniger Aufwand mehr Ziele schneller erreichen"

    "Nach der Teilnahme an der Weiterbildung hat sich meine Rolle als QM & RA Manager innerhalb der Firma sehr gefestigt: Vorher war es schwierig, die einzelnen Abteilungen zusammen zu bringen, um klare Ziele und Anforderungen von der Produktidee bis hin zum fertigen und zulassungsfähigen Produkt inklusive der notwendigen Dokumentation zu definieren."

    Heiko Borkowsky, Quality Management & Regulatory Affairs
    über den Lehrgang Manager Regulatory Affairs International 

Interview mit Julius Brandt über den Lehrgang Manager Regulatory Affairs International

"Austausch mit Fachexperten ist der größte Mehrwert"

Weshalb haben Sie die Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs absolviert?

Bereits vor einigen Jahren in meiner damaligen Tätigkeit als QM - Manager habe ich erkannt, dass die Aufgabenbereiche Qualitätsmanagers und eine Regulatory Affairs - Mitarbeiters immer mehr miteinander verschmelzen. Eine Einschätzung, die sich zuletzt durch das MDSAP-Programm oder auch die neue MDR bestätigt hat. Aus diesem Grund habe ich mich 2015 dazu entschlossen, den MRAI zu absolvieren um zusätzlich fundierte Kenntnisse aus dem Bereich Regulatory Affairs zu erwerben.

Warum haben Sie sich für die TÜV Rheinland Akademie entschieden?

Die TÜV Rheinland Akademie war mir bereits als Veranstalter qualitativ hochwertiger Fortbildungsveranstaltungen bekannt. Wichtig waren mir Dozenten mit hoher Expertise und fundierter Praxiserfahrung, beide Erwartungen wurden im Nachhinein voll erfüllt.

Welchen Mehrwert hat Ihnen die Teilnahme für Ihre berufliche Tätigkeit gebracht?

Durch die Teilnahme an dem Lehrgang zum "Manager Regulatory Affairs" konnte ich noch tieferen Einblick in die internationalen Zusammenhänge des doch sehr umfassenden Bereich "Regulatory Affairs" gewinnen. Der größte Mehrwert des Lehrgangs bestand jedoch sicherlich im Aufbau eines beruflichen Netzwerks und dem Austausch mit Fachexperten mit sehr unterschiedlichen Schwerpunktbereichen.

Was sind aus Ihrer Sicht die zukünftigen Herausforderungen für Manager Regulatory Affairs?

"Regulatory Affairs Manager" müssen auch zukünftig in einem sich ständig verändernden regulartorischen Umfeld agieren, und dies in einer heterogenen und dynamischen Branche mit sehr kurzen Innovationszyklen. Eine der größten Herausforderungen wird es sicherlich sein, die sich weltweit ständig ändernden Voraussetzungen zur Einhaltung aller regulartorischen Vorgaben für Medizinprodukte im Auge zu behalten und den Überblick über das "große Ganze" nicht zu verlieren.

9. TÜV Rheinland Medizinprodukte-Konferenz: Save the Date!

Expertentreff für Hersteller, Zulieferer, Inverkehrbringer sowie Behörden und Benannte Stellen. Aufgrund der andauernden Auswirkungen der Corona-Pandemie führen wir die 9. Nürnberger Medizinproduktekonferenz von TÜV Rheinland zu unser aller Sicherheit diesmal online durch. Der MDR Geltungsbeginn ist zwar um ein Jahr verschoben und es gibt inzwischen zu vielen Themen MDCG-Guidances, trotzdem bleiben die Schwierigkeiten bei der Umsetzung bestehen. Die Vorträge der 9. Nürnberger Medizinproduktekonferenz bieten Ihnen aktuelle Informationen u.a. zu den vorhandenen Rechtsakten, harmonisierten Normen und fokussieren die Anforderungen an Cybersecurity und den Einsatz von KI.

Empfehlung
Neu
Expertentreff für Hersteller, Zulieferer, Inverkehrbringer sowie Behörden und Benannte Stellen.

Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung - Wichtige Informationen zum Download.

Die Medizinprodukteindustrie ist ein sehr vielfältiges Arbeitsumfeld. Insbesondere Regulatory Affairs sind ein Berufsfeld mit Zukunft. Aufgrund der hohen Anforderungen für den Marktzugang ist der Regulatory Affairs Manager eine zentrale Rolle in Unternehmen der Medizintechnik, da er maßgeblich den Prozess des Inverkehrbringens bzw. der internationalen Zulassung steuert. Er sorgt zusammen mit Qualitätsmanagern und weiteren Produktveranwortlichen für zügige internationale Markterschließung. Die Chancen als Manager Regulatory Affairs richtig durchzustarten sind für das Berufsbild auch in der Zukunft ausgezeichnet.

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Prüfungszulassung
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Musterzeugnis
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Prüfungsordnung
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Warum ist das richtige Rüstzeug für die internationale Zulassung von Medizinprodukten so wichtig?

    Die Zulassungsvoraussetzungen für Medizinprodukte sind heute so komplex wie nie. Wer ein Medizinprodukt auf den Markt bringen will, muss einer Vielzahl und Vielfalt an Nor­men, Richtlinien und Gesetzen entsprechen und aufwendige Prozesse einhalten. Geschwindigkeit und Effizienz der zugehörigen Prozesse sind maßgebend für den Markterfolg im globalen Umfeld. In diesem Zusammenhang herrscht häufig Unklarheit darüber welche regulatorischen Vorgaben anzuwenden sind und wie Unternehmen den Anforderungen sowohl gerecht werden als auch zielgerichtet und strukturiert beim Markteintrittsprozess vorgehen sollten.

    Manager Regulatory Affairs für Medizinprodukte benötigen fundiertes Wissen über die internationale Zulassung von Medizinprodukten und die dazu gehörenden regulatorischen Anforderungen. Er begleitet, steuert und lenkt die Zusam­menarbeit aller am Markteinführungsprozess beteiligten Unternehmensbereiche – von der Entwicklung bis hin zur Qualitätsüberwachung. Er bildet die Schnittstelle, an der alle für den Marktzugang notwendigen Informationen und Dokumente zusammenlaufen und vertritt kompetent die Interessen gegenüber Behörden und Prüfstellen.

    Als Verantwortlicher für diese komplexe Aufgabe nimmt er mit dieser wichtigen Schlüsselfunktion direkten Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens. Dieser 120 Unterrichts­einheiten umfassende Lehrgang vermittelt den Teilnehmern praxisnah, wie ein Marktzugang mit all seinen komplexen Herausforderungen gemeistert werden kann.

  • Welche Voraussetzungen sollten Regulatory Affairs Manager mitbringen?

    Regulatory Affairs Manager stellen sicher, dass die Qualität, Sicherheit und Leistung der Medizinprodukte des Unternehmens den legalen Anforderungen der Zielmärkte entspricht. Dies ist die Voraussetzung, dass diese schnell, planbar und kostengünstig zugelassen werden und die Zulassung dauerhaft erhalten bleibt.

    Dies setzt voraus, dass Manager Regulatory Affairs stets über ein aktuelles, regulatorisches Fachwissen, Kenntnisse in der Medizintechnik sowie ausgeprägtes technisches Verständnis verfügt, der Mitarbeiter die Produkte und unternehmensinternen Prozesse genau kennt und versteht. Der Manager Regulatory Affairs darf keine "Scheu" vor Gesetzestexten, Normen und Regularien haben, denn er muss diese lesen, richtig interpretieren und anwenden können.

    Manager Regulatory Affairs sind in der Regel Personen mit ausgezeichneter fachlicher und methodischer Kompetenz. Auf Grund der sich fortlaufend ändernden gesetzlichen oder normativen Sachverhalte ist es wichtig, gründlich zu arbeiten und einen kontinuierlichen Aktualisierungs- und Wissensaufbau zu betreiben.

    Die hohe Verantwortung, die mit der Funktion einhergeht und der anspruchsvollen Arbeit, erfordert neben den rechtlichen und regulatorischen Fachkenntnissen ein hohes Maß an Organisationstalent, Flexibilität, Kommunikationsstärke, aber auch Durchsetzungsvermögen.

  • Welche Aufgaben haben die Manager Regulatory Affairs im Medizintechnik-Unternehmen?

    Die regulatorischen Anforderungen an Medizinprodukte bestimmen heute den gesamten Produkt-Lebenszyklus, von der Entwicklung über die Produktion bis hinein ins Post-Marketing. Der Manager Regulatory Affairs steuert und lenkt in jeder Phase die Prozesse aller beteiligten Unternehmensabteilungen und richtet sie auf die regulatorischen Anforderungen aus. Was den Prozess zusätzlich erschwer ist, dass die regulatorischen Voraussetzungen sich ständig ändern und immer komplexer werden.

    Der Regulatory Affairs Manager wacht darüber, dass das Unternehmen seinen Dokumentationspflichten nachkommt und das Qualitätsmanagement, klinische Daten und Risikomanagement den Vorgaben entsprechen. Als Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Überwachsungs- und Zulassungsbehörden bereitet er die notwendigen Audits vor und/oder begleitet Inspektionen und Kontrollen. Aufgrund seiner Schnittstellenfunktion ist der zuständige Regulatory Affairs Manager für die Überwachungs- und Zulassungsbehörden der zentrale Ansprechpartner und daher ein kompetenter Wissensträger.

    Sein Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

    • Entwicklung einer (globalen) Strategie für den (internationalen) Marktzugang

    • Sicherstellung eines zügigen und reibungslosen Marktzugangsprozesses

    • Begleitung, Steuerung und Lenkung aller zulassungsrelevanten Prozesse

    • Kenntnis, Interpretation und Umsetzung der relevanten nationalen und internationalen Regulierungsvorschriften

    • Steuerung und Überwachung der Zusammenarbeit der verschiedensten am Prozess beteiligten Fachabteilungen und Schnittstellen

    • Erstellung, Prüfung, Änderung, Einreichung der zulassungsrelevanten Dokumentation für den Marktzugang der jeweiligen Zielmärkte

    • interner Ansprechpartner für alle Zulassungsbelange

    • externer Ansprechpartner für unterschiedliche Zulassungs- und Überwachungsorganisationen, Prüflabore, Lieferanten, Wirtschaftsakteure, Importeure, Händler und Kooperationspartner

  • An wen richtet sich die Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung?

    Die Regulatory Affairs Weiterbildung richtet sich an alle Personen, die sich fundier­tes Wissen über das „In-Verkehr-Bringen“ von Medizinprodukten und die vielfältigen regulatorischen Anforderungen aneignen möchten. Insbesondere ist er geeignet für Personen, die als Verantwortliche für den internationalen Marktzugang tätig sind bzw. die Funktion des Manager Regulatory Affairs übernehmen sollen, u.a. aus den Unternehmensbereichen Produktentwicklung, Produktmanagement und Qualitätsmanagement, aber auch für Berufs-und Quereinsteiger.
  • Was zeichnet die Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung der TÜV Rheinland Akademie aus?

    Die Teilnehmer lernen praxisnah, eine geeignete Strategie für den Marktzugang zu entwickeln, wie Sie den gesamten In-Verkehr-Bringungs-Prozess mit all seinen komplexen Her­ausforderungen meistern und diesen systematisch begleiten.

    Die Regulatory Affairs Weiterbildung ermöglicht Newcomern im Thema Regu­latory Affairs fundiertes Basiswissen zu erwerben, so ihre Einarbeitung erheblich zu verkürzen und etablierten Profis ihr umfangreiches Know-how auszubauen. Die Absolventen können eigenverantwortlich und strukturiert eine für einen neuen Markt nötige Abteilung „Regulatory Affairs“ aufbau­en. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Unternehmen kann seine Produkte schneller auf den Markt bringen.

    In den drei Lehrgangsblöcken sorgen die erfahrenen Trainer für schnellen Kompetenzaufbau und für eine optimale Vor­bereitung auf den Prüfungstag.

    Der Lehrgang „Manager Regulatory Affairs International Medical Devices“ wird in Kooperation mit der Hochschule Ulm durchgeführt und endet mit einem Hochschulzertifikat. Dies unterstreicht die persönliche Qualifikation im Themen­gebiet der Medizinprodukte.

    Die Regulatory Affairs Weiterbildung ist so konzipiert, dass ein großer praktischer Anteil (Workshops, Kleingruppe etc.) die Theorie mit Leben füllt und den Teil­nehmern die Tools und Werkzeuge an die Hand gibt, die in der Praxis relevant sind.

    Im Hinblick auf das Qualitätsniveau der Ausbildung, insbesondere auch um ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen im Rahmen der Workshops sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl der Ausbildung auf 18 Teilnehmer begrenzt.

    Alle Referenten sind Fachexperten für ihren jeweiligen Themenbereich, wobei bei deren Auswahl neben der Fachkompetenz der größte Wert auf die aktuelle und einschlägige, praktische Berufspraxis gelegt wurde.

  • Wie ist die Manager Regulatory Affairs International Weiterbildung aufgebaut?

    Die Regulatory Affairs Weiterbildung ist in drei Module aufgegliedert, die innerhalb von 15 Tagen absolviert werden. Der erste Unterrichtsblock vermittelt wichtige Grundlagen u.a. zu Zulassungsstrategien, konkreten Anforderungen an Medizinprodukte, QM-und Risikomanagement und Prozesse.

    Der zweite Unterrichtsblock befasst sich mit der Produkt­haftung, thematisiert die aktuelle Rechtsprechung und zeigt den Teilnehmern, wie die klinische Bewertung und Prüfung von Medizinprodukten vorbereitet, geplant und durchgeführt werden kann.

    Im dritten und letzten Lehr­gangsblock der regulatory Affairs Weiterbildung werden länderspezifische Regelungen erläu­tert und anhand von konkreten Beispielen diese Spezifika verdeutlicht. Besonders erwähnenswert ist, dass in diesem Modul eine Strategie ausgearbeitet wird, welche die Teil­nehmer in die Lage versetzt das erlernte Wissen über das „In-Verkehr-Bringen“ von Medizinprodukten zukünftig so anzuwenden, dass es auf jedes beliebige Land übertragen lässt. Somit soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer durch die erlernte Strategie ein Handwerkszeug erhalten, mit dem Sie flexibel den zukünftigen Herausforderungen (z.B. Markterweiterungen) Ihrer Unternehmen gerecht werden.
  • Können die Lehrgangsblöcke einzeln und unabhängig voneinander absolviert werden?

    Nein. Das Ausbildungsschema der TÜV Rheinland Akamdie ist so konzeptioniert und verzahnt, dass die Grundlagen der Wissensvermittlung aufeinander aufbauen und inhaltliche Redunanzen vermieden werden.
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um an der Prüfung teilzunehmen?

    Teilnahme an der Regulatory Affairs Weiterbildung und ein Hochschulabschluss bzw. eine einschlägige Berufsausbildung oder alternativ mehrjährige (mindestens 2 Jahre) einschlägige Berufserfahrung in einem Unternehmen der Medizinprodukteindustrie. Die Details sind in der Prüfungsordnung geregelt.

    Die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen erfolgt im Rahmen einer Einzelfallprüfung durch den Leiter des Prüfungsgremiums. Dazu müssen mindestens folgende Unterlagen per Mail mit dem Antrag auf Prüfung der Zulassungsbedingungen eingereicht werden:

    • Zeugnis Hochschulabschluss bzw. Abschluss einschlägiger Berufsausbildung

    • Ausführlicher Lebenslauf (beruflicher Werdegang, Tätigkeit/Erfahrungen im Bereich Regulatory Affairs/QM sollten ersichtlich sein)

    Optional können zusätzlich Arbeitszeugnisse und Aufgaben-/Stellenbeschreibungen beigefügt werden. Für die Prüfung der Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen fallen keine Kosten an. Es besteht die Möglichkeit die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen kostenneutral vor der Anmeldung zum Zertifikatslehrgang vom Leiter des Prüfungsgremiums prüfen zu lassen. Das Ergebnis der Prüfung zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen wird durch den Leiter des Prüfungsgremiums mitgeteilt. Die Teilnahme an der Prüfung erfordert zusätzlich die Anmeldung bei der TÜV Rheinland Akademie.

  • Wie sieht die Prüfung aus?

    Die Prüfung zielt in Inhalt und Konzeption darauf ab, die im Rahmen der Ausbildung erworbene fachliche und methodische Handlungskompetenz zu bestätigen. Sie findet ca. 4-6 Wochen nach dem letzten Seminartag statt, dauert 1 Tag und ist kostenpflichtig. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat der Technischen Hochschule Ulm sowie 7 ECTS-Punkte.
  • Was kostet die Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs International Medical Devices International?

    Der Lehrgang kostet 5.855,00 € zzgl. MwSt. Die Prüfung kostet 820,00 € zzgl. MwSt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6.675,00 € zzgl. MwSt.

Manager Regulatory Affairs International-Weiterbildung - TÜV Rheinland Akademie.

Erfahren Sie hier mehr über die Manager Regulatory Affairs Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie.

Seminarübersicht

In unserer Seminarübersicht finden Sie alle unserer Weiterbildungsangebote aus dem Bereich "Medizintechnik“ auf einem Blick.

Medizintechnik Broschüre 2020

Sicherheit bei Design, Entwicklung, In-Verkehr-Bringen, internationaler Zulassung, Marktbeobachtung. Für einen Gesamteindruck über unser bundesweites Medizintechnik-Seminarportfolio werfen Sie einen Blick in unsere aktuelle Broschüre für das Jahr 2020.

PDF, 88 Seiten, 1,8mb

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